Spezialkurs „Naturschutztauchen“

18.-19. August 2019

Teilnehmer: Jörg, René, Andrea und Achim – organisiert von Thomas! Gewässer: Pinnower See und Großsee bei Guben Der Kurs begann am Samstag, den 17.08.19 um 9.30 Uhr und endete am 18.08.19 gegen 14 Uhr. Treffpunkt war auf dem Gelände des TC Guben e.V. kurz vor der "Karpfenschenke". Durchgeführt wurde der Kurs von Silke Orloff, Ressortleiterin im  Naturschutz des VDST. 2 weitere Mitarbeiter vom NABU unterstützen sie dabei. Angereist waren Taucher aus Brandenburg, Hennigsdorf, wir vom TCO und natürlich auch Taucher aus Guben. Am ersten Tag gab es zur Einstimmung etwas Theorie und danach waren wir an verschiedenen Einstiegen im Pinnower See tauchen, um Wasserpflanzen zu sammeln und sofern Unterwasserkameras vorhanden, Fotos zu machen. Achim und ich waren im Kessel 2 am Einstieg der Cottbuser Taucher. Die Sicht betrug etwa 1m und weniger. Pflanzen waren nur noch ganz spärlich vorhanden. Wie hat der See sich doch verändert! Denselben Eindruck hatten auch Jörg und Renè, die im Kessel 1 tauchen waren. Danach haben wir anhand verschiedener Literatur und durch Anleitung von Silke gelernt, wie man die mitgebrachten Pflanzen bestimmt und  Herbarbelege anfertigt. Damit konnten wir eine erste Einschätzung zum Gewässer vornehmen. Das Ergebnis war im Bereich C angesiedelt, das bedeutet – der Pinnower See hat derzeit einen schlechten Zustand. Danach gab es weitere Theorieteile, die sehr interessant und aufschlussreich vorgetragen worden. Wir bekamen eine Übersicht, welche Ursachen dafür verantwortlich sind, dass die Gewässer in diesem Zustand sind! Es wurden darüber hinaus Alternativen aufgezeigt, wie der Mensch das ändern kann. Der Abend verging mit Grillen und Chillen. Hervorragend übrigens organsiert von den Tauchern aus Guben und Thomas. Vielen Dank an dieser Stelle! Am zweiten Tag waren wir im Großsee tauchen, etwa 10 Autominuten entfernt von der Basis. Hier hatten wir mehr Glück, bis zu 3 verschiedene Pflanzen wurden gefunden. Nach dem Tauchgang haben wir diese selbst bestimmt und den See eigenständig bewertet. Auch hier war das Ergebnis Zwischen B und C zu finden, das bedeutet, auch hier ist der See im schlechten Zustand. FAZIT: Nach diesen zwei Tagen haben wir einen anderen Blick auf unsere Seen entwickelt. Nun heißt es nicht nur, Fische „gucken“ sondern auch die Pflanzenwelt bestaunen -  sofern diese noch vorhanden ist. Andrea Schünke, Verantw. Öffentlichkeitsarbeit TCO     Birgit
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