40. Spreepokal 2014

Der 40. Spreepokal im Orientierungstauchen fand am Störitzsee vom 17.-18. Mai 2014 bei Fangschleuse im KEZ Störitzland statt. Veranstalter Tauchclub Oberspree e.V. Teilnehmer   47 Starter   Teilnehmer vom SGLO1 Christine Müller Damen    Kirsten Tischer Damen   Thomas Grässel Herren   Florian Lask männl. Jugend      Jürgen Tischer Herren      Andrè Müller Herren Teilnehmer vom SGLO2 Andrea Schünke Damen   Stine Zorn weibl. Jugend   Marcial Müller männl. Jugend    Jörg Zorn Herren   Disziplinen 5-Punkte-Kurs, M-Kurs,   6-er Spezial Mannschaftstreffübung Ergebnisse   siehe Protokoll (von Stefan)   Teilnehmende Mannschaften TC Chemie Greiz, TSC Filmstadt Babelsberg, Startgemeinschaft Ostsee Uni Gryps/TC Rostock (SG Ostsee), TC Delitzsch, SG Stahl Brandenburg,  Startgemeinschaft Lichtenberg/Oberspree (SGLO), TC Dresden Nord, TC Dresden Mitte, TC Bergstadt Freiberg, TSC Rostock 1957 Trotz anfänglicher Schwierigkeiten beim Aufbau mit dem Kompressor entwickelte sich der Freitagabend zu einem typischen Wettkampfabend. Die Zelte standen, alle saßen in einer gemütlichen Runde und jeder hatte sein Bierchen. Ein paar Stunden zuvor hatte ich schon in Erfahrung gebracht, dass das Wasser wirklich sehr, sehr kalt war...mit anderen Worten: Arschkalt! Und jedes Mal aufs Neue frage ich mich, warum ich hier eigentlich mit mache, aber spätestens am Samstagmorgen als um 9:08 Uhr mein Startsignal für den 5- Punkte-Kurs ertönte und ich Unterwasser mich ganz auf meinen Kompass konzentrierte, fiel mir wieder ein warum ich hier bin. Wenn man den ersten Punkt findet und man seinen Kompass erneut einstellt, um zum nächsten zu gelangen, will man gar nicht mehr aufhören. Nur die Kälte erinnert einen daran, dass man leider nicht für immer dort unten bleiben kann.
Zum Vergrößern Klicken
O-Taucher Erbse sieht nicht unterkühlt aus!
In der Mittagspause hieß es Zielleine einrichten, was sich jedoch durch den Wind als recht schwierig heraus stellte. Hier möchte ich einmal Thomas zitieren: „Wenn es heißt, die Leine liegt perfekt auf dem Punkt, dann weiß ich nicht warum das Gewicht nicht ins Wasser geschmissen wird!!!“ Das ging gefühlte 3 Stunden so.
  Starter Bolle Kaltmamsell Jaqui Kampfrichter Erika, Auswertung Stefan                     Andreas, Neithard,             und Christine                 Carla, Heiko, Petra
      Thomas und der Spreepokal zusammen 90         Glückwunsch!
Grillmeister Rainer             Füllstutzenhalter Wolf  nach dem Grillen                       und Micha 
Da der M-Kurs nicht ganz so meine Lieblingsstrecke ist, habe ich mich auch nicht gewundert, dass ich nach der ersten Wende disqualifiziert wurde. Andere hatten da wesentlich mehr Erfolg als ich. Und die Zielleine, bei der ich mit Mühen mitgeholfen hatte sie einzurichten, habe ich nicht einmal erreicht. Am Abend haben unsere Grillmeister Erbse und Rainer den Hunger aller Spreepokal Teilnehmer mit den Vorräten an Fleisch, Würsten und natürlich einer Menge Bier gestillt.
Danach fand die Siegerehrung statt, bei der vor allem unsere Jugend nicht gerade abgesahnt hat. Leider war der Abend nicht ganz so gemütlich, dank des Dauerregens, der auch die Nacht anhielt. Nächsten Morgen hieß es MTÜ, unsere erste Mannschaft startete um 9:20 Uhr mit Erbse, Andrea, Marcial und meiner Wenigkeit. Trotzdem ich falsch herum auf den Kompass geguckt habe und ich 30 m entfernt von Punkt A ankam, hat mich Andrea erfolgreich ran geklopft. Zusammen sind wir dann zu Punkt B gestartet und von dort leider auch alleine wieder los. Immerhin wurde es der 4. Platz. Die zweite Mannschaft startete um 11 Uhr und war leider auch nicht gerade erfolgreicher. Gestartet sind Flo, André, Christine, Joschi, Kirsten und Thomas. Leider kam keiner von den sechs Startern ins Ziel. Danach ging es ans Abbauen und zur Siegerehrung, Brandenburg holte sich den Spreepokal. Trotz eines kalten, stressigen und weniger erfolgreichen Spreepokals, finde ich, hat sich alle Mühe gelohnt.
Um die allgemein diskutierte Frage aus meiner Sicht zu beantworten: Ich finde, der Spreepokal sollte weitergeführt werden, es ist eine lange Tradition, die schon über 40 Jahre stattfindet. Wir als Jugend würden es bedauern, wenn solch ein Wettkampf buchstäblich ins Wasser fällt. Auch wenn ich ihn nicht in den Mai legen würde, denn wie fast jedes Jahr entwickelte er sich zum „Dauerregenpokal“ (Flo's Namensgebung) und ich bin jetzt krank. Ich freue mich schon auf die Deutschen Meisterschaften :) Stine Zorn, Jugendreporter TCO Berlin e.V.
5
Dank den zahlreichen und fleißigen Helfern des TCO
Die Gewinner des Spreepokals 2014 (Der zerbrechliche Pokal bleibt in der Holzkiste versteckt)