6. Nordpokal in Jarmen

Der 6. Nordpokal im Orientierungstauchen fand vom 28.-30.06.2013 in Jarmen / Strandbad / Kies See statt. Teilnehmer vom SGLO I: Christine Müller Damen    Andrea Schünke Damen   Thomas Grässel Herren         Tobias Hartung Herren     Teilnehmer vom SGLO II: Kirsten Tischer Damen   Jürgen Tischer Herren   Florian Lask       Herren   Peter Carl   Herren   Kampfrichter: Achim Schünke, Claudia Grässel   Disziplinen: M-Kurs, 5-Punkte Kurs, 4-er MTÜ mit Schikane   Auf dem ehemaligen Taucher-Gelände steht nun ein frisches, neues Haus. Der neue Hausbesitzer möchte in seinem Vorgarten nicht, dass ein ganzes Wochenende viele Taucherlein vor seiner Haustür in den See springen. Deshalb fand der diesjährige Nordpokal auf dem Gelände des Strandbades statt. Im hinteren Teil des Strandbad-Geländes gibt es ein paar schöne Stellflächen für Zelte und auch ein bequemer Einstieg zum See. Wettertechnisch war alles vorausgesagt: Sonne, Regen, viel Wind und Temperaturen, die so gar nicht dem Juni entsprachen…  Aufgrund des recht übersichtlichen Starterfeldes wurde der erste Start um 9:30 Uhr angepfiffen. Zunächst mussten hier die Männer ins Wasser. Die Sicht im See betrug etwa 2m, da in dem gegenüberliegenden Seeabschnitt immer noch fleißig gebaggert wird. Das haben auch alle am Samstagmorgen gehört. Ein munteres Rasseln und Quietschen vom Bagger schallte ungefiltert über den See…J Den 5-Punkte Kurs gewann Eric Holz aus Dresden bei den Männern und Anika Hasse bei den Frauen. Von der SGLO schafften es bis zum Punkt 5 nur Christine und Charly. Alle anderen hatten Such- oder Zeitprobleme (Limitzeit). Wir mussten uns also anstrengen, wollten wir hier und heute noch was reißen. Am Nachmittag dann der M-Kurs. Hier wurden wir deutlich besser. Wieder gingen zuerst die Herren an den Start. Thomas brachte einen Nuller ins Ziel, was ihm den zweiten Platz im Klassement sicherte. Auch Jürgen hatte nur einen Meter Abweichung, er belegte Platz 5. Bei den Damen wiederum konnte sich Christine erneut durchsetzen und belegte Rang 1. Andrea kam mit 3m Abweichung auf Platz 4.   In der Kombinationswertung war Christine der Sieg nicht mehr zu nehmen. Bester Herr der SGLO war: Jürgen! Alle Achtung!  Aber es kam ja noch ein spannender Wettkampfteil. Gegen 17.00 Uhr, der Wind hatte schon mächtig aufgefrischt, wurde das 50 Meter Ziellinientauchen gestartet. Eigentlich waren es lt. GPS 60 Meter, deshalb gab es auch einen Aufschlag auf die Limitzeit (1:30min). Wie immer, hatten die Kampfrichter am meisten Spaß. Von allen 28 Wettkämpfern kamen 5 in den Bereich der Zielleine, und die ist ganze 30 m lang. Von diesen 5 hatte Christine die Nase vorn, das heißt eine Beule am Kopf. Mit voller Fahrt unter Wasser knallte sie gegen das Zentrumsrohr. Sie holte damit auch richtig viele Punkte für die Mannschaft des SGLO I. Auch gab es für diese Disziplin einen extra Pokal. Der Abend ging mit Grillen und Chillen zu Ende. Nach einigen heftigen Schauern lugte kurz auch noch die Sonne hervor, bevor sie gegen 22.00 Uhr auch unterging. Am Sonntag dann die Mannschaftstreffübung. Ein klassischer 4-er Treff, von Punkt B mit umrunden einer Schikane ging es ins Ziel. Das ist nicht ganz so einfach mit 4 Tauchern und wenig Sicht. So schaffte es auch nur eine einzige Mannschaft, die SG Ostsee, zu viert ins Ziel. Alle anderen haben unterwegs eins bis zwei Taucher verloren…L Das Endergebnis: Der Pokal ging klar an die SG Ostsee, den zweiten Platz holte sich der TC Dresden Mitte. Den dritten Rang ertauchte sich die SGLO I, verfolgt von der SGLO II, die sich auf den vierten Rang platzierten. Alles in allem, ein kleiner gemütlicher Wettkampf mit viel Engagement der nordischen Taucher. Da sie nun keinen Stützpunkt mehr am See haben, mussten nach dem Wettkampf alle Punkte wieder aus dem See geholt werden. Nach toller Siegerehrung mit Siegertorte, Kuchen und Wein (Präsente für die Podestplätze) ging es bei schönster Sonne und immer noch viel kalten Wind gegen 13.00 Uhr nach Hause. Andrea Schünke Sportwart u. Verantwortl. für Öffentlichkeitsarbeit TCO Berlin e.V.

39.  Spreepokal 2013

25.05.2013 - 26.05.2013 am Störitzsee Protokoll (pdf-Download) Veranstalter: Tauchclub Oberspree e.V.   Teilnehmer: 51 Starter   Teilnehmer vom SGLO 1: Christine Müller Damen    Kirsten Tischer Damen   Thomas Grässel Herren   Tobias Hartung   Herren   Jürgen Tischer  Herren Dirk Höpfner Herren Teilnehmer vom SGLO 2: Andrea Schünke  Damen   Stine Zorn weibl. Jugend   Antonia Dubberke weibl. Jugend   Marcial Müller   männl. Jugend   Florian Lask     männl. Jugend   Teilnehmer von SGLO 3: Peter Carl Herren   Wettkampfleiter:     Peter Torger viele, viele Helfer des TCO!   Disziplinen: 5-Punkte-Kurs, M-Kurs,   6-er Spezial- Mannschaftstreffübung       Teilnehmende Mannschaften: TC Guben, TC Chemie Greiz, TC Jena, TSC Filmstadt Babelsberg, Startgemeinschaft Ostsee Uni Gryps/TC Rostock (SG Ostsee), TC Delitzsch, SG Stahl Brandenburg,  Startgemeinschaft Lichtenberg/Oberspree (SGLO), TC Dresden Nord. Freitag, der 24.5.2013   Nach langem Winterschlaf kam die Orientierungstauchgemeinschaft Deutschlands wieder am Störitzsee zum ersten Pokalwettkampf des Jahres, dem 39.Spreepokal des Tauchclub Oberspree zusammen. Die Temperaturen waren noch angenehm warm, sowohl in der Luft mit 22° als auch im Wasser mit 18°. Das ist nicht unbedingt die Temperatur für ein Erkältungsdampfbad, aber immerhin warm genug, mit freiem Oberkörper in das Wasser zu steigen. Einige OT'ler hielt es nach einer überhitzten Anreise auch nicht mehr am Ufer und stürzten sich mit ihren Geräten auf die bereits eine Woche zuvor gesetzte Strecke. Nach und nach trudelten auch die TCO-Taucher ein, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Es herrschte noch Grillwetter. Zur Anmeldung erschienen 14 Mannschaften mit insgesamt 51 Startern. Die Startgemeinschaft Lichtenberg/Oberpree (SGLO) stellte allein 3 Mannschaften. Wobei die dritte Mannschaft einzig und allein mit unserem OT-Veteran Charly gebildet wurde. Die zweite Mannschaft war mit vier Jugendlichen sehr jung und wurde durch Andrea und Erbse gestärkt.      Sonnabend, 25.5.2013 Durch den parallel stattfindenden Weltcup entstand ein insgesamt überschaubares Starterfeld. Der erste Start des Wettkampfes Orientierungstauchen mit Orientierungspunkten konnte am Sonnabend gemütlich auf 8:30 Uhr platziert werden und erfolgte reibungslos. Mit dem Startsignal brach der Regen über den Spreepokal herein und blieb bis Sonntag Mittag. Jeder Wettkämpfer war bei 18° Wassertemperatur froh, endlich starten zu dürfen. Dank der vielen Helfer, Kampfrichter und Erika als Hauptkampfrichter konnten die Starts reibungslos abgespult werden. Ein besonderer Dank an dieser Stelle an die eisenharten Kampfrichter auf dem Steg und in den während des Wettkampfes sinkenden Booten. Die jugendlichen Mädchen hatten mit den 3 m Sicht noch Schwierigkeiten, den 5-Punkte Kurs komplett zu meistern. Von den 10 Mädchen bewegte nur die Babelsberger Siegerin Anna Wolf den fünften Punkt. Bei den drei Jungs holte sich Rafael Hempel aus Greiz die Urkunde für den ersten Platz. Sieger im OTmOP bei den Damen wurde Annika Hasse, ebenfalls aus Babelsberg und bei den Herren Dirk Preuß vom TC Delitzsch. Von der SGLO sicherte sich Christine Müller den dritten Platz mit leichten Suchhaken. Andrea und Kirsten waren noch in der Eingewöhnungsphase. Höpfi wurde trotz seiner Bedenken in die erste Mannschaft eingeteilt. Scheinbar richtige Entscheidung, denn nach zweijähriger Zwangspause war der sechste Platz ein gelungenes Comeback.                Stine     Unsortiert           Bootstanz   Nach dem Bootstanz der Techniker im Zielbereich zum Umbau für die "Zone" (OT ohne Orientierungspunkte) ging es mit fröhlicher Nässe von oben und von unten am Nachmittag weiter. Bei der weiblichen Jugend hatte unser Zugpferd Schünki eine Menge zu tun, denn wiederum umkurvte nur Anna Wolf die Mampeln auf der richtigen Seite. Alle anderen wurden von Schünki aus dem warmen Wasser gezogen. Er heizte sich dabei ordentlich ein, da er von der einen zur anderen fehlgeleiteten Boje über den ganzen See jagte. Unser Florian meisterte die Disziplin komplett und recht genau. Sieger! Nur die Flossenbewegungen müssen noch etwas zunehmen. Aber das erste Mal mit der Mono über den Kurs ist schon ok.     Christine stachelte das "kalte" Wasser so an, dass Sie mit der besten Zeit die Zone gewann, um nur schnell wieder aus dem kalten Wasser zu kommen. Dicht daneben landeten Kirsten auf dem 5. und Andrea auf dem 7. Platz. Wichtige Punkte für die Pokalwertung konnten somit eingefahren werden. Bei den Herren sah die Zone insgesamt etwas rosiger aus, als bei die Punkte-Disziplin. Zunächst wedelte das Tripel Preuß, Schönherr, Reuter wie beim Punkte Kurs als erstes ins Ziel. Damit stand auch die Pokalwertungsreihenfolge fest. Für die SGLO 1 sammelten Tobias (6.), Höpfi (12.), Joschi (18) und Thomas (19.) wertvolle Punkte. Erbse orientierte sich für SGLO2 nach längerer Lustpause auf den 17. Platz und Charly (zweitältester Starter) holte auf dem 16. Platz mit seiner Mannschaft ordentlich auf. Bemerkenswert an diesem Wettkampf ist der sagenhafte 5. Platz von Gerd Pietsch (70 Jahre) mit Null Meter Abweichung. Der Wink zum jungen Gemüse: "Geschwindigkeit ist eben nicht alles in dieser Sportart". Nach den zwei Disziplinen am Sonnabend lag SGLO 1 auf dem ersten Platz für den Mannschaftspokal.                                      weibliche Jugend        männliche Jugend           Damen       Herren Der Abend wurde durch das Championsleaquefinale zwischen Bayern und Dortmund bestimmt. Kurzer Umbau der Beschallungsanlage in den trockenen Tischtennisraum und Suche des DVB-T-Signals. Mit der Antenne am Heizungsrohr ließ sich ein ruckelfreies Bild einstellen. Selbst den Funkwellen war es zu kalt. Für die meisten Fußballseher war es natürlich ein misslungener Abend. Einige, versprengte und abseits platzierte Bayernfans empfanden das natürlich nicht so. Das ist eben Sport. Wie es unter Sportlern üblich ist, kam es auch zu keinen Ausschreitungen im Saal und alle gingen friedlich ins Bett, auf die geflutete oder nicht geflutete Matratze. Sonntag, 25.6.2013 Sonntag war wie immer der Mannschaftstag, mit sieben Teams und entsprechend kurz. 9:00 Uhr hupte es das erste Mal über den See. Unsere zweite Mannschaft mit den vier Youngstern legte gleich eine 1A-Übung hin. Alle Zorns - nur mit Armkompass ausgestattet - hatten keine Mühe auf ihrer ersten Strecke. Stine lauschte wie ein alter Hase den Klopfern und tauchte zu ihnen hin. Alle sechs unterquerten gemeinsam die Zielleine. Das schaffte bis auf die letzte startende Mannschaft keine weitere. Diese war SGLO 1, nun erheblich von den Youngstern und den Pokalverfolgern Brandenburg unter Druck gesetzt. Thomas ließ den unzähligen Zuschauern, die bei dem wunderschönen Wetter an den See pilgerten, das Herz in die Hosen rutschen. Eine Sekunde vor Ablauf der Limitzeit zupfte er mit seinem Armkompass am Treffpunkt A. Glück gehabt. Der Rest lief wie geschmiert. Alle sechs Starter kamen zwar um drei Meter ungenauer als die Facebookgeneration ins Ziel, aber schneller. Damit gingen die Plätze in der Mannschaftsübung an SGLO 1, SGLO 2 und Brandenburg. Der Spreepokal wurde endlich wieder einmal nach längerer Zeit nach Berlin geholt. Bei aller Freude muss man allerdings auch berücksichtigen, dass nicht alle Mannschaften komplett mit sechs Wettkämpfern antraten. Die mitgereisten Kinder lassen aber auf eine Belebung im OT-Bereich auf.                                                 SGLO 1          Die ersten achte Plätze der Spreepokalwertung   Pünktlich 13:00 Uhr wurden die Pokale überreicht und es hörte auf zu regnen. Für trockene Zelte reichte es aber nicht mehr. Von hier noch einmal an alle Kampfrichter und Helfer des TCO, die die Orientierer bei ihrem Wettkampf heroisch unterstützten und sich ihr Wochenende verregnen ließen, ein dickes DANKE!  Bis zum 40. Spreepokal in 2014. Wir sind ziemlich sicher, dass wir schon jetzt besseres Wetter garantieren können.   Dirk Höpfner (Kassenwart) und Andrea Schünke (Sportwart) des TCO Berlin e.V. Fotos: Steffen Rusch, Achim Schünke und Peter Carl  
Pokalwertung: 3. Platz SGLO I und 4. Platz SGLO II
Siegerin im 60 m Zieltauchen: Christine
2. Platz im M-Kurs: Thomas
SGLO 2
Erika mit ihrem Kampfrichtertisch auf dem Steg
 Unser Vorstarter Dietmar Schindler
Rechzeitig, vor dem Absaufen an Land
Rocky, ohne den nichts abgeht
Regen
Regen
                     Regen