Tauchsport- und Naturschutzzentrum Ammelshain (TaNa) mit  
Aufbaukurs - Gruppenführung
vom 12. – 14. Juni 2015
Tauchlehrer und Organisation:
Thomas und Jörg
Teilnehmer AK-Gruppenführung:
 Birgit, Andrè, Erik, Stine,
Florian, Dirk, Meron & Bruki
Teilnehmer Tauchen:
Andrea und Achim, Rainer und Marko,
Rocki und Claudia
Begleiter:
 Steffen, Birgit
Anreise war am Freitag, den 12.06.2015 ab 17.00 Uhr. Steffen vom dortigen Landestauchsportverband
Sachsen kam auch pünktlich, um das Objekt aufzuschließen. Das Tauchsportzentrum besteht aus
mehreren Gebäuden. Das große Hauptgebäude (eine ehemalige Turnhalle) dient nun zur Unterkunft mit
Aufenthaltsraum, Seminarraum, Küche, WC und Duschen. Gegenüber gibt es ein kleineres Haus, wo die
Taucher über Nacht ihr Equipment aufbewahren können. Darüber hinaus gibt es noch ein ordentliche
Füllstation und viel Platz zum Camping, egal ob mit Wohnmobil oder Zelt. Der Steinbruch Ammelshain-
Haselberg ist unweit (etwa 70 m) der Basis.
Allmählich reisten alle Teilnehmer dieses Wochenendes an. Schnell wurde Quartier bezogen, wir hatten
Dank der Organisation von Jörg 3 Zimmer reserviert. Das Wetter versprach freundlich und warm zu
werden. Beste Voraussetzungen also für ein gelungenes Tauchwochenende.
Zum AK-Gruppenführung:
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Der Kurs war von unseren beiden Tauchlehrern sehr gut organisiert. Theorie und Praxis haben sich
abgewechselt und gut ergänzt. Wir haben viel gelernt und wissen aber auch was wir alles noch lernen
und üben müssen. Vielen Dank dafür.
PS: Die Autowracks waren schon irgendwie unheimlich. Die Kälte hab ich dort unten total vergessen. Nur
diese dunkle geheimnisvolle Ruhe wargenommen. Und die Wracks, die fast ungestört die Zeit
überdauern. Das hatte schon was.
Birgit
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Zum Tauchen Allgemein:
Der Ammelshainer Steinbruch lässt sich gut betauchen. Andrea und Achim schafften in ihrem ersten
Tauchgang den See einmal zu umrunden (54 min). Die Sicht war leider nicht so schön, aber auch
unterschiedlich. In den flacheren Bereichen, also in der Kraut-/Grünzone etwa 3 m. Sobald man aber
etwas tiefer tauchte, wurde die Sicht wesentlich besser (8 m). Aber leider auch kälter - zwischen 8 und 11
°C. Da war der Dreetzsee am Herrentags-Wochenende schon wesentlich wärmer mit 14 °C. Aber, es ist
eben ein Steinbruch. Zu sehen gab es Einiges. Neben diversen Kleinteilen aus der Abbauzeit des
Steinbruches gibt es 2 Bootswracks zu bestaunen. Im Grünbereich natürlich auch Fische, wie Barsche,
Hechte, Rotfedern, Schleie und sogar einen Aal. Die meisten „Sehenswürdigkeiten“ sind mit Bojen
markiert. So auch die beiden Autowracks in 20 und 26 m Tiefe. Diese liegen nahe beieinander, so dass
man diese mit einem Tauchgang ansehen kann. Auf Grund die Lage der Wracks zwar nur 4 °C kaltem
Wasser, aber sehr klares Wasser. Am besten war es, ein Lampe mit dabei zu haben und direkt an der
Boje abzusteigen. Dann konnte man die Autos nicht verfehlen. Diese liegen nahe der Steilwand, so dass
man danach sehr gut an der Wand wieder auftauchen kann.
Fazit: Ein interessantes Tauchgewässer mit mehreren Möglichkeiten, einen Tauchgang zu gestalten. Mit
einem Wochenende ist aber der Variantenreichtum auch erschöpft. Es hat insgesamt sehr viel Spaß
gemacht, zusammen dieses Wochenende zu erleben. Teilnehmer des Aufbaukurses und die „normalen“
Taucher hatten viel Spaß und Freude. Das Objekt bietet ordentliche Möglichkeiten, nach dem Tauchen
das Grillen und Chillen (es gibt eine große Feuerstelle) zu genießen.
Andrea Schünke, Verantw. Öffentlichkeitsarbeit TCO
Das Tauchwochenende war auch aus Sicht der Tauchlehrer- Thomas Gräßel und Jörg Zorn- ein voller Erfolg. Die Kursteilnehmer Birgit,  André, Stine, Florian, Meron, Bruke(alle TCO), Dirk(TC fez) und Eric(TCL) wollten die Führung von Tauchgruppen erlernen. Nach einer theoretischen Einführung und einer gründlichen Unterweisung in das Briefing am Freitagabend tauchten alle am nächsten Morgen nach einem gemeinsamen Frühstück motiviert im Steinbruch ab. Nach den Tauchgängen wurde Erlebtes ausgewertet (Nachbriefing) und mit kurzen Theorieblöcken ergänzt. So hat uns auch der starke Regen am Samstagabend nicht wirklich gestört. Am Sonntag begannen wir schon vor dem Frühstück- für einige ganz schön hart ;-) mit dem Tauchen. Es war für uns schön zu sehen, wie alle mit jedem Tauchgang das Erlernte besser umsetzen konnten. Und so zeigte sich beim letzten Tauchgang, der für 5 Teilnehmer sogar bis hinunter zu den Autowracks (21m und 25m) führte, dass Gruppenführung für unsere teilnehmenden   *Taucher kein Geheimnis mehr ist. Besonders gut fand ich, dass an diesem Wochenende Kurs und Klubwochenende so prima harmoniert haben. Das motiviert weitere Kurse in der Form zu organisieren. Wie wäre es mit Nachttauchen am 3. Wochenende im September am Dreetzsee? Erbse
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